Bobbel, Last Calls & Genetiks

Gestern mal wieder Musik im Riff (http://www.r4rules.de/). Der Abend kann musikalisch als bunte Mischung bezeichnet werden, das Publikum war wie gewohnt ‚ausgefallen‘. Zuerst hat Bobbel, Hamburger Liedermacher seit Ewigkeiten, seine Stücke zum Besten gegeben. Der einzige Mensch, den ich bisher kennengelernt habe, der seinen Gitarrenkoffer einen Fc St Pauli Schal umbindet. Leider konnte ich seinem Auftritt nicht beiwohnen, da ich andersweitig involviert war. Aber Gerüchten zu Folge soll er wohl sehr witzig gewesen sein.
Nach Bobbel spielten dann die Last Calls aus Finnland, die tatsächlich noch freakiger sind als das Standard-Riff-Publikum. Die Musik der Last Calls lässt sich wohl als Mischung aus Pop, Country, Rock und Indie beschreiben. Zu den Musikern: Einer sah aus wieDutschke, einer wie der Sänger von Him, der andere wie ein 08/15-Deutschland-ist-super-Popbandmitglied, zwei waren eher Rockabilly und der Schlagzeuger war einfach Overdressed ;)
Nach den Last Calls dann die Genetiks aus Nürnberg.
Großartige Band. Gleich kraftvoll eingestiegen, Tempo und Lautstärke durchgehalten, klasse New Wave/Postpunk Geschredder :)
Ein Alkoholiker allerdings wurde dann beim Rabaukentanz umgeworfen, woraufhin er leider eine Platzwunde erlitt und von Sannis abgeholt wurde.
Nichtsdesotrotz ein großartiger Abend mit gutem Bier und Musik :)

Verquere Gedanken an einem Montag Morgen

als ich letzen Montag nach einem viel zu langen Wochenende in meiner ersten Stunde saß (Religion) und mich langweilte, überkam mich der Gedanke mal einige Ideen aufzuschreiben und die Schlüsse die ich daraus ziehe.

Der Kapitalismus löste den stark national gesinnten Merkantilismus ab. Welcher auf den Ausbau der eigenen Volkswirtschaft ausgerichtet war und starke nationalistische Wirtschaftführung hatte. Ergo ist der Kapitalismus ein Fortschritt weg vom Nationalismus, zumindest in der Wirtschaft.
Mit der stark voranschreitenden Globalisierung, bringt der Kapitalismus einen Antinanationalismus mit von den sich viele Linke Bewegungen nur wünschen können (oder auch nicht). Im globalen Kapitalismus zählt nicht mehr die Nation, es zählt der Standort. Natürlich ist dieser vom Staat und seinen Gesetzen geprägt. Dafür sind aber mehr die einzelnen Nationen und ihre Gesetze und Gesellschaften zuständig. Wenn die Arbeiter eines Unternehmens aufhören national zu denken und nur im eigenen Land zu streiken, sondern stattdessen auch mal für ihre Kollegen im Nachbarland mit in den Streik gehen würden gebe es einen erheblich größeren und Ernstzunehmären Prostest. Denn genau so wie die Grenzen nicht für den Arbeitgeber gelten sollten sie auch nicht für die Arbeitnehmer gelten. „Proletarier aller Länder vereinigt euch“.
Denn wenn sich erstmal die Arbeiter antinational zusammengeschlossen haben werden Gewerkschaften nachziehen.
Mit dem Kapitalismus zum Antinationalismus und bis dahin??
Bis dahin sollten wir Kritik an diesem System üben. Doch wir sollten dieser Kritik auch Taten folgen lassen. Das heißt wir müssen unsere Kritik so klein werden lassen, das wir erkennen können wo wir realistisch als teil dieses Systems etwas verbessern können. Vielleicht klappt es in einer antinationalen und stark sozial geprägten Gesellschaft dann auch irgendwann mit der Revolution.

Ich hoffe niemand fühlt sich von dem Text angegriffen. Die meisten Gedankengänge in diesem Text sind nicht als ausgereift aber dazu war es einfach noch zu früh.

Moe und die Welt, sowie etwas Literatur

Gut.
Da jetzt die beiden Mitglieders des Kollektivs nun selber als Einzelpersonen Beiträge verfassen können fang ich mal an. Ich schreib einfach mal was mir so gefallen und nicht so gefallen hat die letzten Tage über

Was mir gut gefallen hat die letzten Tage:
- in Paris ist das Feuer ausgegangen
- das Buch, das ich grade lese bekommt endlich wieder Spannung. Fußfall heißt das, ist ein altes Sci-Fi Buch aus dem Jahr 1985. Kurzer Übebrlick über die Story: die Erde wird von einer femden Spezies überfallen und verteidigt sich. Ja, hört sich nach einem langweiligen Roman an, ist aber spannender als ihr jetzt denken werdet. Das Interessante: Sci-Fi Autoren bilden die Elitegruppe, die die Strategie zum Umgang mit den Fithp (die besagte Spezies) erarbeitet. Was wirklich witzig ist. Danach werd ich mir wohl endlich die Sterntagebücher von Lem antun oder Feuchtgebiete von Roche.. Mal gucken. Effi Briest muss ich mir auch noch antun.
- viele eher unpolitische Leute die ich kenne entschließen sich grade am 1.Mai den Nazis in Hamburg zu zeigen wo der Hammer hängt.

Was mich aufgeregt hat:
- Würgreize aufgrund eines Lehrers meiner Schule
- zu wenig Schlaf

Musik die ich grad hör: BjoernPeng – Bukowski

Schönen Tag noch.

Fisch, Pommes, Fett

Was geeeeht?

AllmostVegan ist zurück im Web2.0 und wartet auf mit leckerem Essen für den/die FettliebhaberIn!
Aus einer spontanen Kochsession heraus entstand die grandiose Idee Pommes Frites mit Alaskaseelachsfilets zu konsumieren.
Gedacht, gesagt, getan.
Kartoffeln gibt’s im Supermarkt, tiefgefrorenes Fischfilets auch.
Die AllmostVegancru tat sich also zusammen und… kochte!
Wie immer hübsch ‚gut dabei’

Erster Schritt:

Kartoffeln schälen, danach in kleine Streifen schneiden (dünn, da so das frittieren bzw braten schneller geht).
Danach die Kartoffeln in das Sieb, ab untern Hahn und sauber gewaschen.

Zweiter Schritt:

Viiiiel Fett in eine Pfanne (am Besten eine Wokpfanne, so was geht auch im Backofen, mit ner richtigen Friteuse, ach seid kreativ..).
Dann etwas weniger Fett in eine zweite Pfanne, ebenfalls erhitzen (aber etwas später, damit Pommes plus Fisch gleichzeitig fertig ist)
Wenn das Fett am burnen ist, einfach Pommes in die Wokpfanne, Filets in die andere.

Wenn der Fisch früher fertig ist, was in der Regel so ist, einfach Backofen auch 50°C vorheizen und die Filets auf einem Teller hineinlegen, so bleiben sie warm.

Wenn die Pommes fertig sind (ohne richtige Friteuse, werden sie nie vollständig braun) gut das fett abtropfen lassen, stark salzen (z.B Extra Pommeswürzsalz, sonst geht auch normales Salz).

Fertig!

Zum verzehr natürlich Ketchup und Mayo reichen.

Wer will kann auch einen grünen oder gemischten Salat auftischen.

Ein leckeres Soßenrezept findet ihr unten. Vielleicht stellen wir demnächst auch noch andere vor.

Mit pescetarischen Gruße

AllmostVegan – Creative Cooking since 2007

Das zweite Rezept!!

Mal wieder ein Rezept mal wieder was Neues.

Diesmal haben wir nach einem Rezept von einer Veganerin unseres Vertauens gekocht. Wir kochten Reis mit Broccoli und Cashewnuss-Butter.
Und im einen Anfall von Kreativität kauften wir noch Tofu ein.

Rezept:
• Reis
• Broccoli
• Cashewnüsse
• Butter
• Öl
• Sahne
• Tofu
• Und Zeug zum Würzen des Tofus

Der Reis wurde gekocht, der Broccoli gedünstet, das Tofu gebraten (nachdem es gewürzt wurde) und Cashewnuss-Butter hergestellt. Das Ganze wurde dann in eine große Pfanne gehauen und mit einem Pott Sahne ordentlich verrührt. (Es sieht dann so eklig aus wie es sich anhört, schmeckt aber umso fantastischer!)

Für die Cashewnuss-Butter nehmt ihr Cashewnüsse (handelsübliche gesalzene aus der Büchse) haut die mit Öl in eine Schüssel und fangt an das ganze mit einem Pürierstab schön klein zumachen. Wenn es sich abzeichnet, das daraus eine cremige Masse entsteht, könnt ihr je nach Geschmack und Ideologie Butter hinzufügen. Die Pampe wird dann weiter püriert bis sich eine mehr oder weniger homogene Masse bildet.

Guten Hunger!

Bis zum nächsten Mal mit eurem (fast-)veganem Kochkollektiv!

Anmerkung:
Das schöne an dem ganzem ist das es einen sehr großen Fett Anteil hat und dadurch schnell satt macht---> Daher empfiehlt es sich als auch als Essen für eine große Masse wie z.B. Vokü.

Anmerkung 2 (Für Kiffer):
Aufgrund des hohen Fettgehalts kam uns der Verdacht das vielleicht Rest THC Bestände im Körper gelöst werden können.

Anmerkung 3 (Fürs Drogendezernat):
Wir haben nie gesagt, dass wir kiffen.

ENDLICH!

Seid gegrüßt Freunde des Essens!

Hiermit ist dieser Blog nun offiziell, nach einer krankheitsbedingten Pause, eröffnet!!
Unsere erste (fast-)vegane Kochsession wurde tatkräftig unterstützt von einem Vollblutveganpunk (ja, die können auch wählerisch sein).
Wir kochten sehr simpel aber dafür umso leckerer!
Es gab mit (vegane) Nudeln mit (veganer) Fertigsoße. Abgerundet wurde das Essen von einem hart gekochten (nicht veganen) Ei, sowie eines leckeren Salates bestehend aus Tomaten, Gurken, zwei Sorten Blattsalat (einer rot und bitter, einer grün und lecker) und einem Dressing aus verschiedenen Zutaten.
Wir haben das Essen in drei Gängen verzehrt:
1. Gang Salat mit Bier
2. Gang: Nudeln mit Tomatensoße und Apfelsaft
3. Gang: M. aß das Ei (kann auch ausgelost werden, ein sehr lustiges Spiel, wenn VeganerInnen mitessen und/oder kein Alkohol da ist) zu dem Ei gab es dann wieder ein Bierchen aber nur für dein EIronman

Der Tisch !!

Rezept:
1. Nudeln (vegan)
2. random Tomatensoße aus’m Supermarkt [Es lebe der Kapitlaismus! (vegan)]
3. Tomaten
4. Gurken
5. irgendwelchen Salat (am Besten grün & rot wegen der Optik)
6. Knoblauch
7. Salz & Pfeffer
8. Essig
9. Olivenöl
10. Thymian
11. Rosmarin
12. Basilikum
13. DAS EI (vegan, wahlweise nicht vegan)
(Diese Angaben sind wie immer ohne Gewähr und Menge)

Zubereitung
Ei kochen und kalt werden lassen !!
Nudeln kochen (in Wasser, Salz erst ins kochende Wasser geben, sonst Rost im Topf). Tomatensoße erwärmen. Parallel dazu Salat, Gurken, Tomaten, Knoblauch anarchistisch schnippeln. Das Gemüse in eine Schale geben und kräftig umrühren. Danach mit Öl, Essig , und, für die Würze, mit ein wenig Militanz (Gewürzen) versetzen.

Wir wünschen einen revolutionären Appetit
Euer
revolutionär-anarchistisch.kommunistisches-syndikalistisches-sozialistische-sowie-manchmal-totalitäres (fast-)veganes Kochkollektiv!

Fotos: http://www.flickr.com/photos/allmostvegan

Coming Soon..

Nach der ersten, ideengebenden und wegweisenden Kochsession, folgte bereits die zweite, mit Fotoshooting!
Diese wird in den nächsten Tagen online gestellt und dieser, geniale, Kochblog wird endgültig entjungfert.
Zudem wird noch ein schickes Banner folgen!
Außer Rezepten werden wir zudem immer einige Gedanken online stellen die uns so kamen. Von sinnlosen, utopischen Revolutionsszenarien bis hinzu handfester Kritik an dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest.

In diesem Sinne:

Cook‘n'Oi!